Dacheindeckungen – KehlenKehlen
Kehlen werden z.B. Vom Dachdecker aus Berlin eingedeckt. Kehlen entstehen durch zwei geneigt verlaufende Dachflächen, die eine einspringende Ecke bilden. Durch die Fließrichtung der Niederschläge fällt hier besonders viel Wasser an, das sich in der Kehle sammelt und sicher abgeleitet werden muss. Kehlen gibt es im Flachdach und Steildach!
Arten
Nach der Dachneigung der zusammentreffenden Dachflächen unterscheidet man gleichhüftige und ungleichhüftige Kehlen. Die Neigung der Kehle ist immer flacher als die sich treffenden Dachflächen. Gleichhüftige Kehlen entstehen durch gleiche Dachneigungen der Flächen und sind symmetrisch zur Senkrechten. Ungleichhüftige Kehlen ergeben sich durch verschiedene Dachneigungen und sind symmetrisch zur Winkelhalbierenden des Kehlwinkels. Nach der Lage der Kehlendeckung unterscheidet der Dachdecker die eingebundene und die untergelegte Kehlausführung. Untergelegte Kehlen müssen nicht aus dem Werkstoff der Deckung bestehen. Sie können als Metallkehlen, Rippenkehlen, Formziegelkehlen, Dreipfannenkehlen oder Nockenkehlen ausgeführt werden. Eingebundene Kehlen werden mit den Deckschichten der Dachfläche im Verband gedeckt. Die deutsch eingebundene Kehle und die Schwenkziegelkehle werden nur mit Biberschwanzziegeln bzw. Dachsteinen im Biberformat ausgeführt. Die Unterkonstruktion wird je nach Kehlart als Kehlschalung zwischen den Schiftern oder auf den Schiftern, als Lattung ohne Kehlbrett oder mit Kehlbrett ausgeführt.
Untergelegte Kehlen können als Metallkehle, Rippenkehle, Formziegelkehle, Dreipfannenkehle oder Nokkenkehle hergestellt werden.
Im Biberschwanzdach können eingebundene Kehlen ausgeführt werden.
geschrieben von jessi06 am 09.03.2009 - 18:03:06 - letzte Bearbeitung am 25.03.2009 - 10:32:49
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